08 Jul 2015

Abenteuer Motorradurlaub

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Auch Andre weiß jetzt: Besser von Anfang an richtig!
Essen (ifz) Egal, ob Nord- oder Südhalbkugel, der Begriff Sommer geht einher mit Sonne, guter Laune und für viele natürlich auch mit dem wohlverdienten Urlaub. Bei über vier Millionen Bikern in Deutschland schwingt automatisch der Gedanke an die nächsten Motorradtouren bzw. den bevorstehenden Motorradurlaub mit. So auch bei Andre W., der diesmal bei seinem persönlichen Highlight des Jahres alles richtig machen möchte. „Der Motorradurlaub im letzten Jahr hatte nämlich so einige Momente, auf die wir dieses Jahr verzichten möchten. Gleich auf der Autobahnzufahrt ging es los, als mein Vordermann ungewollt Ballast abwarf. Ein Spanngurt war verrutscht, die Gepäckrolle verteilte sich im Nu über die Fahrbahn. Gott sei Dank ist nichts passiert. Diesmal wird das nicht geschehen – dank jeder Menge Infomaterial des Instituts für Zweiradsicherheit (ifz). So wird beispielsweise in der ifz- GTÜ-Broschüre „Team Touring“ genau erklärt, worauf beim Beladen des Motorrades zu achten ist und wie man seine sieben Sachen sicher verstaut. Nachdem alles wieder eingesammelt war, ging es weiter. Rudi, ein weiteres Mitglied unserer fünfköpfigen Motorradurlaubsgruppe meinte mit seinem sehr leistungsstarken Supersportler das Tempo vorgeben zu müssen. Weg war er. Zwei von uns konnten nicht so schnell hinterher, da sie mit Seitenkoffern unterwegs waren, mit denen eben nicht ganz so schnell gefahren werden darf. Nun denn, Ruhe bewahren. Kurz darauf scherte plötzlich ein überholender Pkw direkt vor meinem Vordermann Ralf ein. Ohne ein heftiges Bremsmanöver hätte Ralf draufgesessen, ich aber auch bei ihm. Gleiches galt für Klaus, der dicht hinter mir fuhr und ordentlich reinlangen musste, denn seine sehr beladene Maschine verzögerte jetzt nicht mehr ganz so abrupt wie gewohnt. Wie wir jetzt wissen, wäre es richtig gewesen, mit mehr Abstand und versetzt zu fahren. Zum einen, um als Hintermann bessere Sicht nach vorn zu haben, aber auch für mehr Platz für das Bremsmanöver. So weit so gut. Als wir Rudi beim ersten Tankstopp wiedertrafen, gingen wir kurz noch einmal unsere Regeln für die Gruppenfahrt durch. Hatte ich doch vergessen, diese vorher schon an alle weiterzugeben. Auch dazu steht allerhand in der eben genannten ifz-Broschüre, die es dort kostenfrei – auch online – gibt, so dass ich dieses Jahr
einfach allen den passenden Link via E-Mail und WhatsApp geschickt habe. Es gilt also, bloß keinen Gruppenzwang aufkommen zu lassen. Sich also nicht gegenseitig hochzuschaukeln, sondern versetzt mit genügendem Abstand zueinander und ohne gegenseitiges Überholen zu fahren. Auch beim Überholen Dritter gilt: Jeder mit Abstand und Augenmaß für sich, statt dem Vordermann ‚blind‘ nachzusetzen!
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